Trotz sparsamen LED Leuchtmitteln darf nicht vergessen werden, dass beim Montieren von Lampen gewisse Vorsicht geboten werden muss. Nicht jede Lampe ist für den vorgestellten Einsatzzweck geeignet. Damit du jedoch im voraus die korrekten Artikel kaufst, informieren wir dich hier über die IP Schutzklassen.
Das wichtigste in Kürze:
- Es gibt verschiedene Schutzarten welche Standardisiert sind
- Bei den Schutzarten unterscheiden wir zwischen "Schutz gegen Fremdkörper und Berührung" und "Schutz gegen Wasser"
- Die erste Zahl gibt an um welche der beiden Schutzarten es sich handelt
- Je höher die Zahl, je besser geschützt
Was ist eine IP Schutzklasse?
Die Buchstaben IP (für "international protection") stehen zusammen mit einer zweistelligen Nummer als Kennzeichnung für den Schutz gegen Fremdkörper, Berührung und/oder Wasser.
Dabei steht die erste Ziffer für den Schutz gegen Fremdkörper und Berührungen. Die zweite Ziffer stellt die Schutzart im Bezug auf Wasser dar. Die Schutzart gibt jedoch keinen Aufschluss darüber, ob die Lampe Feuchtigkeit verkraftet oder beispielsweise rostet.
Welche Unterscheidungen gibt es bei den IP Schutzarten?

Beispiel: Eine Lampe hat einen IP Schutz der Klasse IP54, daraus resultiert eine "vollständig Staubgeschützt und gegen allseitiges Spritzwasser" geschützte Lampe.
Welche Schutzklassen benötige ich?
Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, jedoch gibt es Richtwerte an welchen man sich orientieren kann. Ein paar Beispiele haben wir für dich zusammengesucht.
Badezimmer

Quelle: indirekte-beleuchtung.de
Aussenbereich

Quelle: lumizil.de
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